Die Anfänge der Festungsfeuerwehr

Im Frühjahr 1983 gab es im Kassengebäude am Fuße der Festung einen Brand. Am 12.10.1983 wurde daraufhin eine Löschgruppe ins Leben gerufen, die sich tagsüber vor Ort befindet und in derartigen Fällen schnell reagieren kann.

Zehn männliche Betriebsangehörige trafen sich seitdem regelmäßig einmal im Monat zur Brandschutzausbildung. Die Museumsleitung unterstütze natürlich die Maßnahmen zur Verbesserung des vorbeugenden Brandschutzes. Anfangs war die technische Ausrüstung der Betriebsfeuerwehr recht bescheiden. Aus Teilen gebrauchter Tragkraftspritzenanhänger entstand in Eigenleistung ein Löschanhänger, der von den Männern lange Zeit neben Rettungs- und Atemschutzgeräten genutzt wurde.

Die Leiterübung wird gern mit Praktischem kombiniert, wie z. B. Banner aufhängen

Sowohl die exponierte Lage des Königsteins als auch eine Sicherheitsanalyse forderten eine Modernisierung der technischen Ausrüstung der Betriebsfeuerwehr, womit Anfang der 90er Jahre begonnen wurde. Bei der Anschaffung von Fahrzeug und Gerät musste für die Festung die ein oder andere Sonderanfertigung gebaut werden. Herausforderung sind dabei immer die engen Wege und vor allem auch die Maße des Lastenaufzugs. Die aktuelle Technik kann beim 30jährigen Jubiläum der Festungsfeuerwehr, welches am 5. Mai 2013 gefeiert wird, besichtigt werden.

Feuerwehrauto

Sonderanfertigung für die Festungsfeuerwehr

Die männliche Festungsbesatzung trainiert auch heute noch monatlich für den Ernstfall. Jedes Jahr wird dabei auch die Evakuierung aus einem der Aufzüge geübt.

Übung am Aufzug gemeinsam mit der Königsteiner Feuerwehr

 

 

 

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